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Im Zusammenhang mit
der Dichte der Informationsnetzte und Kommunikation spielt das Tempo der Botschaftsübermittlung
eine Rolle. Es gibt für jedes Land ein Kommunikationstempo, bei dem sich die Leute wohlfühlen.
Schnelle Botschaften werden von Menschen,
die an langsame Botschaften gewöhnt sind, normalerweise schlecht verstanden. Der Inhalt der Botschaft
kann durchaus verständlich sein. Wenn man aber durch die Kultur, in der man lebt, auf eine bestimmte
Frequenz eingestellt ist, kann man nicht mehr empfangen, was auf anderen Frequenzen gesendet wird.
Die meisten Menschen wissen nichts von der Existenz dieser unterschiedlichen Frequenzen.
Sie glauben es gäbe nur ihr eigenes Kommunikationstempo
Beispiele für schnelle und langsame Kommunkationen:
schnell - langsam
Prosa - Poesie
Überschriften - Bücher
Ein Kommuniqué - Ein Botschafter
Propaganda - Kunst
Karikaturzeichnungen - Radierungen
Fernseh-Werbespots - Dokumentarfilme
Fernsehen - Druckmedien
Schnelle Bekanntschaften - Tiefe Beziehungen
Nach : Hall, Edward, T.
Seit die Grenzen durchlässig geworden sind,
seit immer mehr Menschen in fremden Kulturkreisen arbeiten, spricht man vom -Kulturschock". Er ergreift
nicht nur Angehörige aus den Ländern der Dritten Welt, die zum Studium oder zur Fortbildung in die
Industrieländer kommen. Auch Diplomaten, Experten und Entwicklungshelfer, die in die Dritte Welt gehen,
erfahren ihn.
Der Kulturschock berührt die Gefühlswelt und
seine Merkmale sind Verwirrung, Angst, Wut, Weinerlichkeit, aggressive Frustrationskompensation" und/oder
auch das Gegenteil - wehleidiges Verkriechen ins Schneckenhaus. All dies sind Gefühlsaufwallungen, die das
Umfeld belasten.
Denkweisen überdenken
Die westliche Denkweise gilt als logisch, linear,
zielorientiert, geradeaus" nach dem Motto: Die Gerade ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten."
Dieses Denken ist zudem geprägt von weiteren Ismen": Materialismus, Funtionalismus, Strukturalismus etc.
Manche Asiaten hingegen sehen Probleme als
leibhaftig und lebendig" und nähern sich ihnen eher von einer gefühlsmäßig-intuitiven Seite. Das zu lösende
Problem verändert sich ständig - und somit auch der Wahrnehmungswinkel". Denklogik richtet sich nach folgenden
Fragen: Wie wrid die Hamonie des Äußeren gewahrt? Was dient der Übereinstimmung der Gruppe, was läuft ihr
zuwider? Die westliche Logik gilt oft als gewaltsam, korsetthaft, die sanften Regeln der sozialen Übereinkunft
mißachtend.
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