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Macher, Denker, Zuarbeiter, Sündenbock, Mahner oder Ablenker
- welche Rolle nehmen Sie in Teams ein? Diese Frage ist nicht
nur interessant für "normale" Teammitglieder, sondern
auch für Projektmanager, denen die Leitung eines Teams obliegt.
Das Phänomen "Team" hat in den Führungsetagen
der Unternehmen schon eine Weile Hochkonjunktur. Teams gelten
pauschal als "Wunderwaffe" im Kampf gegen Ineffizienz
und hierarchisches Denken. Doch ohne die Berücksichtigung
der Erfolgsfaktoren wird Teamarbeit häufig interpretiert
nach dem Motto "Toll - ein anderer macht's".
Viele Unternehmen, die sich Teamorganisation auf die Fahne schreiben,
sind davon noch weit entfernt. In Stellenanzeigen gehört
Teamfähigkeit - ebenso wie Englischkenntnisse - ganz selbstverständlich
zum gewünschten Profil. Andererseits machen bei Bewerbungsgesprächen
nach wie vor "Einzelkämpfertypen" das Rennen. Und
die gängigen Konzepte für Assessment Center kommen häufig
über lapidare Bewertungskriterien für Teamfähigkeit
nicht hinaus - nach dem Motto "läßt die anderen
ausreden/nicht ausreden".
Wenn Teams ein Unternehmen weiterbringen sollen, reicht es nicht
aus, Teamstrukturen anzuordnen. Teamorganisation muss in allen
Prozessen verwurzelt sein und durch Personalentwicklung kontinuierlich
unterstützt werden.
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